Evangelischer Bildungsplan - Dekanat Kronberg

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Bildung war das zentrale Thema auf der Synode

GentheBirke Schmidt erläuterte den Bildungsplanauf der Synode des Dekanats Kronberg

Das Thema „Bildung“ entfaltete sich auf der Dekanatssynode am 1.11.2013 als wichtiger Baustein des Gemeindelebens. Und es zeigte sich, dass die Bildungsangebote von Kirche und Gemeinde immer auch mit öffentlicher Bildung verzahnt sind. „Wir müssen uns anstrengen, als Bildungspartner mit Qualität wahrgenommen zu werden“, sagte Birke Schmidt, die als Referentin für Bildung einen evangelischen Bildungsplan für die Region erarbeitet.

Es gelte Kirchengemeinden in ihrer breit gefächerten Bildungsarbeit zu unterstützen und stärker mit den Schulen zusammen zu arbeiten. Insgesamt verliere die Kirche gesellschaftspolitisch an Gewicht, und in der Wahrnehmung habe sie neben der Ganztagschule einen schweren Stand. „Wenn öffentliche und kirchliche Bildungsarbeit zusammenwirken, entstehen erstaunliche Synergieeffekte“, ist Birke Schmidt überzeugt.

Acht Arbeitsgruppen zogen eine Bilanz aus den Arbeitsbereichen von Kita bis Jugendarbeit und von Familien- bis Seniorenangeboten. Kritisch fragen die einen: „Fühlen sich Menschen anderer Kulturen in den Gemeinden eingeladen?“ Oder: „Woran erkannt man das Evangelische auf Freizeiten?“ Eltern will man aus der religiösen Sprachlosigkeit heraushelfen und sie auch längerfristig binden. Kindertageseinrichtungen erscheinen dafür als beste Voraussetzung.

Grundschulkindern könnte man „geistliche Räume“ durch Morgengebet oder eine Mittags-Atempause anbieten. Die Konfirmanden sind für die Gemeinde wie auch für die Eltern „ein Spiegel gesellschaftlicher Entwicklung“, in den man schauen muss. Bei all dem geht es nach den Erkenntnissen der Arbeitsgruppen um das „eigene Bildungsprofil der Kirchen“. Und das zeigt sich auch in den Seniorenangeboten, die als ein Bildungsschwerpunkt in den Kirchengemeinden erscheinen: „Die jungen Alten sind die Aktiven“, die viel mehr als nur Kaffeefahrten wollen.

 

 

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