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Frankreich

Trauer, Entsetzen und Solidarität nach dem Brand von Notre-Dame

Clarissa WeberDer Brand in der Pariser Kathedrale Notre Dame hat international Betroffenheit hervorgerufen.

Ein Großbrand hat die weltberühmte Pariser Kathedrale Notre-Dame schweren beschädigt. Die Nachricht löste international und in Deutschland Bestürzung aus.

Der verheerende Brand in der Kathedrale Notre-Dame in Paris am Abend des 15. Aprils hat auch in Deutschland Entsetzen ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte, es tue weh, diese schrecklichen Bilder zu sehen. Notre-Dame sei ein Symbol Frankreichs und der europäischen Kultur, erklärte sie am Montagabend über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert via Twitter.

 

Ebenfalls im Kurznachrichtendienst schrieb Außenminister Heiko Maas (SPD), die brennende Kirche „trifft auch uns ins Herz“. „Unsere Gedanken sind bei allen Einsatzkräften und unseren französischen Freundinnen und Freunden“, erklärte er.

 

 

Betroffenheit auch auf kirchlicher Seite

 

 

„Mit großer Betroffenheit haben auch viele in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf den verheerenden Brand in Notre Dame reagiert“, so Volker Rahn, Pressesprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) . Die Kathedrale sei nicht nur ein Zentrum des katholischen Glaubens. „Sie ist ein Kristallisationspunkt der Geschichte Frankreichs und ein kulturelles Symbol für die gesamte Welt. Das Feuer ruft in Erinnerung, dass Kirchen für die Menschen viel mehr als Gebäude sind. Sie vermitteln Sinn und Zuversicht. Und wenn sie in Flammen stehen, so gerät auch die Hoffnung ins Wanken.“

Rahn betont: „In Gedanken sind wir besonders bei denen, die tiefe Trauer beim Anblick der zerstörten Kathedrale empfinden. Wir denken auch an die Helferinnen und Helfer in Paris, die mit großem Einsatz und unter großen Gefahren an der Rettung von Notre Dame beteiligt sind. Und wir können die eigene Hilflosigkeit und den Schmerz mit in diese Karwoche nehmen.“  

 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, nannte die seit dem 12. Jahrhundert errichtete Kirche „so etwas wie die Seele von Paris“. Mit Schrecken und großer Trauer sehe er die Bilder von dem Feuer, schrieb er am späten Montagabend bei Facebook. „Die Karwoche mit ihren aufrüttelnden Bildern und Texten ist für Paris, Frankreich und Europa zu einer Woche tiefster Trauer geworden“ , sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx.

 

Am Abend des 15. Aprils war Medienberichten zufolge im Dach der weltberühmten Kathedrale des Erzbistums Paris ein Feuer ausgebrochen. Es richtete großen Schaden an. Die Ermittler vermuten einen Unfall.

 

 

Einzigartiges Welterbe schwer beschädigt

 

 

Vatikansprecher Alessandro Gisotti nannte die Kathedrale auf Twitter ein Symbol der Christenheit in Frankreich und weltweit. UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte, er sei geschockt von den Bildern aus Paris. Notre-Dame sei ein einzigartiges Weltererbe. Seine Gedanken seien bei den Franzosen und der französischen Regierung.

 

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, sagte in New York, der Weltkongress stehe angesichts der Katastrophe Schulter an Schulter mit den Franzosen und der katholischen Kirche.

 

 

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