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EKD zum Reformationstag

Rückenwind für den Reformationstag

epd/mck/EKDRatsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-StrohmRatsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Zum Reformationstag 2018 fanden deutschlandweit rund zehntausende Gottesdienste und Veranstaltungen statt. Für den EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm ist die gute Resonanz Anlass zur Freude und gleichzeitig ein Aufbruchssignal: „Christinnen und Christen möchten ihre Kirche und die Gesellschaft aktiv mitgestalten. Diesen spürbaren Anstoß werden wir über den Reformationstag hinaus mitnehmen.“

Der Reformationstag hat Rückenwind: Zum Gedenken an den Thesenanschlag von Martin Luther in Wittenberg haben auch im ersten Jahr nach dem 500. Reformationsjubiläum bundesweit wieder zehntausende Gottesdienste und Veranstaltungen kultureller und religiöser Natur stattgefunden.

Am historischen Ort der Reformation gab es ein fröhliches Reformationsfest und feierliche Gottesdienste. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm freute sich nach seiner Predigt in der voll besetzten Schlosskirche über das Interesse an der Reformation vor mehr als 500 Jahren. „Die reformatorische Botschaft der Zuversicht ist hoch aktuell. Wir haben auch heute allen Grund, die Angstmacher und falschen Ablassprediger zu stellen“, so Bedford-Strohm. „Es ist deutlich spürbar, dass es über das Jubiläum hinaus und auch außerhalb der Kirchen eine gestiegene Aufmerksamkeit für diesen Tag mit seiner befreienden Botschaft gibt.“
 
So waren nicht nur zentrale Gottesdienste und Feiern wie im Dom zu Meißen, in der Münchener Matthäus-Kirche, in der Christuskirche in Mainz, der Marktkirche in Hannover oder der Hamburger Hauptkirche St. Petri bis zum letzten Platz gefüllt. Gestiegenen Zulauf gab es auch jenseits der Landeshauptstädte. Besonders in den nördlichen Bundesländern, in denen der Reformationstag in diesem Jahr erstmals gesetzlicher Feiertag war, verzeichneten die Kirchen guten Zulauf: „Volle Hütte“ meldeten in Schleswig-Holstein die Kirche in Husum, wo 400 Menschen einen Gospelgottesdienst feierten, der „Refo-Slam“ mit 500 Teilnehmern in der Heider St. Jürgen-Kirche oder die Rendsburger St. Marienkirche, in der ökumenisch gefeiert wurde. Im niedersächsischen Oldenburg gab es in einigen Gemeinden einen Kanzeltausch mit den katholischen Nachbargemeinden. Auch dort wurden überdurchschnittliche Gottesdienstbesuche verzeichnet. In der Bremer Innenstadt besuchten rund 7500 Menschen die dortigen Gottesdienste sowie das Konzert- und Festprogramm.
 
Angesprochen durch den Reformationstag fühlte sich auch die jüngere Generation. So feierten Zehntausende junge Menschen am Abend des Reformationstags an vielen Orten in Deutschland die „ChurchNights“, so etwa in Freudenstadt, Bielefeld, Magdeburg und Stuttgart. Die Veranstalter– überwiegend Kirchengemeinden, CVJMs und kirchliche Werke berichten von gut besuchten Veranstaltungen und vielen positiven Rückmeldungen. Eine besondere Aktion fand in Fellbach (bei Stuttgart) statt: Im Rahmen der ChurchNight wurde dort das „Pop-Oratorium Luther“ aufgeführt – mit dabei waren knapp 300 Sängerinnen und Sänger aus der Region, die extra zu diesem Anlass als Projektchor zusammenkamen.

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