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Fachtag des Mehrgenerationenhauses Eschborn

Podiumsdiskussion zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels

Nora HechlerDie Podiumsdiskussion auf dem Fachtag des Mehrgenerationenhaus Eschborn am 10. März zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels.v.l.n.r. auf dem Podium: Dr. Volker Jung, Kordula Schulz-Asche, Axel Wintermeyer, Moderator Timo Becker, Nancy Faeser, Helmut Bauch, Beate Baum-Dill.

Zu seinem 10-jährigen Bestehen veranstaltete das Mehrgenerationenhaus Eschborn einen Fachtag mit einer Podiumsdiskussion und Workshops zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels.

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Carsten Große Starmann beim Fachtag des Mehrgenerationenhaus Eschborn am 10. März zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels. Workshop beim Fachtag des Mehrgenerationenhauses Eschborn am 10. März zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels. Fachtag des Mehrgenerationenhaus Eschborn am 10. März zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels. Die Graphic Notes Künstlerin beim Fachtag des Mehrgenerationenhauses Eschborn am 10. März zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels. Fachtag des Mehrgenerationenhauses Eschborn am 10. März zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels. Beim Fachtag des Mehrgenerationenhaus Eschborn am 10. März zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels überreichte Axel Wintermeyer anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Mehrgenerationenhauses Eschborn einen hessischen Löwen an Beate Baum-Dill.

 

Die nicht aufzuhaltende demographische Entwicklung betrifft Deutschlands Regionen in unterschiedlicher Weise. Die Initiatoren des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus sind davon überzeugt, dass eine aktive Gestaltung der damit verbundenen Herausforderungen möglich ist und Mehrgenerationenhäuser eine wichtige Rolle dabei spielen. Sie sind Impulsgeber für neue Ideen und Netzwerkpartner für Kommunen und unterschiedliche Einrichtungen.

Beim Einführungsvortrag des Fachtags am vergangenen Wochenende zum Thema „Demographie konkret – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für Eschborn “ zeigte Carsten Große Starmann, Projektleiter des Programms „Lebenswerte Kommune“ bei der Bertelsmannstiftung, unter anderem auf, welchen zentralen Fragestellungen eine Kommunen nachgehen muss. Es sei zum Beispiel wichtig, die Frage zu beantworten, wie wir in unseren Städten und Gemeinden zukünftig leben und arbeiten wollen oder wie wir in einer immer älter werdenden Gesellschaft mit immer weniger Kindern leben werden. Eine Kommune müsse zudem entscheiden, wo in der kommunalen Entwicklung Prioritäten gesetzt werden sollen und wie zivilgesellschaftliche Potentiale genutzt werden können. Auch müsse geschaut werden, wie Angebote und Dienstleistungen den demographischen Veränderungen angepasst werden könnten.

Anschließend gab es beim Fachtag Workshops zu unterschiedlichen Aspekten des demographischen Wandels und mit Beispielen aus der praktischen Arbeit des Mehrgenerationenhauses. Themen der Workshops waren Herausforderungen der demographischen Entwicklungen für den Alltag von Familien, Seniorengerechte Kommune und Alltagsbewältigung im Alter, Haushaltsnahe Dienstleistungen als Aufwertung von Sorgearbeit und Ressourcen bei der Integration von Zugewanderten erkennen und nutzen.

Bei der folgenden Podiumsdiskussion ging es um die Frage, wie ein Mehrgenerationenhaus zur Gestaltung des demographischen Wandels beitragen kann. Auf dem Podium zu Gast waren Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Axel Wintermeyer (CDU), Staatsminister, Leiter der Hessischen Staatskanzlei und Hessischer Demographie-Beauftragter, Kordula Schulz-Asche (Grüne), MdB, Nancy Faeser (SPD), MdL, Helmut Bauch (FWE), Eschborner Stadtrat, sowie Beate Baum-Dill, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Eschborn. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Timo Becker. Aus den vorhergehenden Workshops sowie aus dem Publikum wurden Fragen in die Gesprächsrunde gegeben. Eines der Hauptanliegen, das benannt wurde, war die Aufforderung an Kirche und Politik, die Familie mehr zum Kernthema zu machen. Und das über alle Generationen hinweg. Etwa durch eine Optimierung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einer besseren Versorgung von Familien im Hinblick auf Rentenansprüche für Versorgungszeiten von Familienangehörigen sowie damit verbunden das Angehen des Themas Altersarmut und Aufwertung der Pflege bzw. Sorgearbeit. Auch die fehlende Langfristigkeit bei der Förderung von Projekten wie dem Mehrgenerationenhaus Eschborn, die einen wichtigen Beitrag zu all diesen Themen leisten können, kam zur Sprache.

Das Mehrgenerationenhaus Eschborn wurde 2008 ins Leben gerufen. Es ist ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Familienbildung und der Evangelischen Kirchengemeinde Eschborn, das vom Evangelischen Dekanat Kronberg verantwortet wird. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von der Stadt Eschborn. In Deutschland gibt es rund 550 Mehrgenerationenhäuser. Mehr dazu unter www.eschbornhaus.de.

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