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Pfarrer Daniel Lenski aus seinem Dienst in Falkenstein verabschiedet

Nora HechlerAm 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein versabschiedet.  v.l.n.r.: Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp, Pfarrer Daniel Lenski, Wolf von Egloffsteinv.l.n.r.: Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp, Pfarrer Daniel Lenski, Wolf von Egloffstein, Vorsitzender des Kirchenvorstandes.

Am Sonntag (11. Juli) wurde Pfarrer Daniel Lenski im Rahmen eines Gottesdienstes durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp aus seinem Dienst für die Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet. Nach knapp drei Jahren in der Taunus-Gemeinde zieht er mit seiner Familie nach Berlin.

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Am 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet.  Segen. Am 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet.  Wolf von Egloffstein. Am 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet.  Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp. Am 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet. Königsteins Bürgermeister Leonard Helm. Am 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet. Präses Peter Ruf. Am 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet. Die Gemeinde. Am 11. Juli wurde Pfarrer Daniel Lenski aus der Martin-Luther-Gemeinde in Falkenstein verabschiedet.

 

Im Rahmen seiner Predigt erzählte Daniel Lenski von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und unterschiedlichen Alters, die sich für die Taufe entschieden haben. Die erwachsene Frau aus der Gemeinde, die sich nach Tiefe und Gemeinschaft sehnt und an eine höhere Macht glaubt. Ein Pfarrer aus Berlin-Steglitz, der viele Menschen aus dem Iran tauft, die sich für den christlichen Glauben entschieden haben, um ihre Abschiebung zu verhindern. Oder der Konfirmand, der sich alleine und ganz bewusst für die Kirche, den Glauben, entschieden hat, weil er spürte, dass da etwas nach ihm rief. „Gehet hin und taufet sie, hat Jesus gesagt“, so Lenski, „deshalb haben wir auf der ganzen Welt Menschen getauft. Mit der Taufe hat alles begonnen, sie begleitet uns auf unserem Lebensweg. Früher galt sie als Eintrittskarte ins Paradies. Mir gleicht sie eher einem Spaten, mit dem wir zu Schatzgräbern werden im Reich Gottes. Sie macht uns alle zu Brüdern und Schwestern.“

Bei seiner Ansprache am Ende des Gottesdienstes benutzte Lenski das Bild des Pfarrers als (P)Fahrer des Kirchenwagens, das eine Konfirmandin durch ihren Versprecher geprägt hatte. „Wenn der Pfarrer als Fahrer am Steuer des Kirchenwagens sitzt, gibt er dann auch die Richtung vor? Oder sitzen die, die das Sagen haben, hinter ihm? Wir haben viele Kilometer gemeinsam auf unserer Fahrt zurück gelegt. Mal angenehme Spritztouren, aber in der letzten Zeit auch oft durch äußerst unwegsames Gelände. Wir haben viel gelacht, und manchmal auch geweint. Wir sind bei allen Diskussionen aber nie vom Ziel abgekommen: Gemeinsam Kirche in und für Falkenstein sein zu können“, so Lenski. Den Mitfahrenden auf dieser Reise, den Haupt- und Ehrenamtlichen, ohne die sie nie von der Stelle gekommen wären,  dankte er an dieser Stelle. „Der Martin-Luther-Gemeinde wünsche ich eine gute Fahrt in die Zukunft, bei der nicht ein neuer P(Fahrer) die Richtung vorgibt, sondern alle gemeinsam, inspiriert vom Heiligen Geist entscheiden, wohin die Reise gehen soll.“

Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp betonte im Rahmen seiner Ansprache, dass er von Anfang an beeindruckt gewesen sei, welche Ruhe und Besonnenheit Lenski bereits als junger Mann ausstrahlt. Das habe sich auch in seinem Wirken für die Gemeinde gezeigt. „Besonders bemerkenswert finde ich Ihre große Gabe, mit unterschiedlichen Menschen aus ganz verschiedenen Lebensbereichen Kontakt aufzunehmen, und mit ihnen so zu reden, dass das, was sie zu sagen haben, auch bei den ihnen ankommt“, so Fedler-Raupp. Im Namen des Dekanatssynodalvorstands dankte er ihm für den Dienst in Falkenstein und für das Dekanat.

Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Wolf von Egloffstein, betonte bei seinem Dankes- und Grußwort, dass die Gemeinde sich in den letzten Jahren enorm entwickelt habe. Und das trotz der Corona-Pandemie. Einer Zeit, in der Daniel Lenski sowohl als Seelsorger als auch als Gemeinde-Manager extrem gefordert gewesen sei. „Die Ökumene hat stark an Dynamik gewonnen, es haben sich neue Kreise und Formate gebildet wie die Falkensteiner Kanzel oder der ökumenische Familiengottesdienst. Unsere Gemeinde ist viel weiter und bunter und vielleicht auch etwas offener geworden. Daniel Lenski, der es gewohnt ist, Fragen zu stellen, und den Blick zu weiten, hat die Gemeinde dazu inspiriert, alternative Wege als Möglichkeiten in Betracht zu ziehen“, so von Egloffstein. In Vertretung des Fördervereins fügte er hinzu, dass manche Projekte maßgeblich durch Daniel Lenskis Ideen entstanden seien oder ohne ihn nicht umsetzbar gewesen seien.

Präses Peter Ruf würdigte in seiner Ansprache die Qualität und Relevanz der Andachten und Predigten Lenskis, die ihn sehr beeindruckt hätten. „Sie haben sich ganz stark eingebracht und unser Dekanat geprägt durch viele Kleinigkeiten, die aber große Wirkung zeigen. Sie sind ein Mensch, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Das haben wir heute wieder erlebt.“

Auch Königsteins Bürgermeister Leonard Helm dankte Daniel Lenski für sein Wirken in Falkenstein. „Ihre Jahre hier standen unter besonderen Vorzeichen mitten in der Corona-Krise. Dennoch konnte ich aus dem Rathaus immer wieder sehen, dass hier in der Kirchengemeinde eine aktive Arbeit geleistet wurde. Dabei tauchte natürlich auch immer Ihr Name auf und ich bin sehr dankbar, dass Sie diese Jahre hier bei uns tätig gewesen sind.“

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