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Johannes Kalchreuter hat seinen Dienst am 15. August angetreten

Neuer Pfarrer für die Kirchengemeinde Eschborn

Nora HechlerPfarrer Johannes Kalchreuter ist seit 15. August neuer Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde EschbornPfarrer Johannes Kalchreuter

Die Kirchengemeinde Eschborn bekommt nach dem Weggang des Pfarrerehepaares Ihrig wieder neue Pfarrer. Johannes Kalchreuter hat seinen Dienst am 15. August angetreten, im Dezember kommt dann eine zweite Kollegin dazu.

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Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Dieter Fritsch, Vorsitzender des Kirchenvorstands. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Die Gemeinde. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Pfarrer Johannes Kalchreuter bei seiner Predigt. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Die Gemeinde während der Predigt. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Grußwort Pfarrer Alexander Brückmann. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Pfarrer Karsten Böhm, Ev. Andreasgemeinde Niederhöchstadt. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Adnan Shaikh, Bürgermeister Eschborn. Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Pfarrer Johannes Kalchreuter (Mitte) mit Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp (links) und Dieter Fritsch, Vorsitzender des Kirchenvorstands Pfarrer Johannes Kalchreuter wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am 23. August offiziell durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp  in seinen Dienst für die Kirchengemeinde Eschborn eingeführt. Grußwort Reinhard Birkert, Stadtverordnetenvorsteher Eschborn.

 

Der 49-Jährige war die letzten vier Jahre Pfarrer in der Frankfurter Innenstadt-Gemeinde St. Peters. Davor war er mehr als sieben Jahre Schulpfarrer in der Integrierten Gesamtschule IGS Nordend. Geboren in Unterfranken, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, zog er zum Studieren nach Frankfurt. Nach dem Studium war er sich zunächst nicht sicher, ob er tatsächlich Pfarrer werden wollte und hat erst einmal ein Trainee-Programm in einer PR-Agentur absolviert und vier Jahre in diesem Bereich gearbeitet. „Als in den 2000ern die Krise in der Kommunikationsbranche kam und ein hoher Pfarrerbedarf bestand, habe ich mich doch für ein Vikariat entschieden, um zu schauen, wie der Pfarrberuf ist“, erzählt Kalchreuter. Dabei wurde ihm ziemlich schnell klar, dass das der richtige Beruf für ihn ist. Nach dem Vikariat in Frankfurt-Unterliederbach war er in den Kirchengemeinden Trebur und Nauheim tätig.

„In Eschborn habe ich mich beworben, weil ich noch einmal eine andere Kirchengemeinde erleben wollte. Meine alte Gemeinde in Frankfurt ist eine profilierte Innenstadtgemeinde mit einem kulturellen Schwerpunkt, aber leider nur einem kleinen Gemeindeleben. Wie das in der Stadt typisch ist. Hier in Eschborn gibt es ein großes Gemeindeleben mit Menschen, die selbst Dinge in die Hand nehmen wollen und vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden“, erklärt Kalchreuter. „Besonders das Konzept des Mehrgenerationenhauses hat mich begeistert mit dem Café als Treffpunkt und den vielen Angeboten für alle Altersgruppen. Das kannte ich so nicht. Da wusste ich sofort, dass ich  in so einer Gemeinde arbeiten möchte“. Gerade diese Begegnungsräume habe er, so Kalchreuter weiter, in seiner alten Gemeinde vermisst. Denn Kirche müsse ganz viel Beziehungsarbeit leisten und Raum für Begegnung schaffen. Denn dadurch vollziehe sich Gemeinde.

Aufgrund des Corona-Virus wird es nun den Raum für Begegnung und ein Kennen lernen leider nur eingeschränkt geben und sein Start in der Gemeinde wird anders als gedacht ausfallen. „Ich denke wir müssen in der Zukunft neue Formate finden – auch digitale. Dennoch war es mir wichtig, dass schon vor meiner Einführung hier in Eschborn wieder Präsenz-Gottesdienste stattfinden. Aber es ist ungewohnt mit einem Mundschutz und den anderen Sicherheitsvorschriften“. Vom Kirchenvorstand wurde er sehr positiv aufgenommen. „Bereits beim Bewerbungsgespräch war eine sehr nette und entspannte Atmosphäre und es fand ein echter Austausch statt“, erzählt Kalchreuter.

Generell wolle er erst einmal schauen, was es in der Gemeinde alles gibt und noch keine neuen Projekte oder Aufgaben festlegen, bevor die zweite Pfarrerin im Dezember ihren Dienst antritt. „Mein Steckenpferd ist auf jeden Fall der Konfirmanden-Unterricht. Darauf freue ich mich am meisten und da werde ich sicher viel mitbringen. Denn mir sind Menschen wichtig, die mit der Kirche erstmal wenig anfangen können. So wie viele Jugendliche“, erklärt Kalchreuter. „Mit einem neuen Konzept habe ich als Schulpfarrer den Konfi-Unterricht an die Schule geholt und auf diese Weise die Jugendlichen erreicht. Wichtig ist, dass sie sich aktiv am Gemeindeleben beteiligen dürfen und wertgeschätzt werden. Dass sie das Gefühl bekommen: in der Kirche bin ich anerkannt, so wie ich bin. Man muss ihnen klar machen, was das Evangelium für sie persönlich und ihr Leben bedeutet. Sonst bleibt nicht viel hängen“. In diesem Zusammenhang freue er sich sehr, dass es in Eschborn eine sehr starke Jugendarbeit gebe.

Eine seiner Aufgaben werde es auch sein, mit den kommunalen Partnern in Eschborn in Kontakt zu kommen, mit denen bereits eine sehr gute Zusammenarbeit bestehe. „Diese Vernetzung ist auch ein Unterschied zu Frankfurt, wo das nicht so wichtig war. Aber ich kenne das aus der Gemeindearbeit in Nauheim und Trebur. Im Gegensatz zur Großstadt kennt man sich hier noch“. Zum Entspannen vom Arbeitsalltag geht er gerne im Odenwald, Spessart oder Taunus wandern, ins Theater oder in die Oper und reist sehr gerne und viel. Offiziell von Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp in seinen Dienst für die Eschborner Kirchengemeinde eingeführt wurde er im Rahmen eines  Gottesdienstes am 23. August.

Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp betonte bei seiner Ansprache, dass er sich sehr gut vorstellen konnte, dass Pfarrer Kalchreuter in Eschborn seinen Dienst antritt, da er ein guter Pfarrer sei. Zur Frage was eine gute Pfarrerin, einen guten Pfarrer ausmacht, erklärte er: „Erstens: Ein guter Pfarrer kommt gut ins Gespräch mit Menschen. Er lädt dazu ein, mit ihm zu reden, zuzuhören, sich ihm anzuvertrauen. Das ist gleichzeitig die Grundlage für eine wesentliche Aufgabe des Pfarrdienst: die Seelsorge. Zweitens: ein guter Pfarrer ist in der Lage, eigene Lebenserfahrungen mit dem, was Bibel und Bekenntnis über unseren christlichen Glauben zu sagen haben, zu verbinden. Er kann verkündigen für Menschen wie Sie und ich in dieser Zeit und ihnen zeigen, was es heißt, an Gott zu glauben. Drittens: Ein guter Pfarrer ist immer auch ein guter Lehrer. Einer der bereit ist, Menschen zu unterrichten und ihnen auch etwas beizubringen, was sie bisher noch nicht wussten. Eine wesentliche Eigenschaft ist es zu wissen, dass der Erfolg seines Lehrens nicht in seiner Hand liegt. Sondern dass Gott es ist, der dafür sorgt, dass das was wir hören, uns auch erreicht.“ Dass Pfarrer Kalchreuter all diese Arbeitsbereiche beherrsche, habe er in der Art und Weise, wie er sich in Eschborn vorgestellt habe, erlebt. Daher traue er ihm zu, dass er diese Arbeit hier in Angriff nehme, so Fedler-Raupp weiter. Wichtig dabei sei jedoch, dass die Gemeinde ihm dafür das nötige Vertrauen entgegen bringe.

„Wir alle kennen die Sehnsucht nach der Anerkennung anderer. Die Erfahrung lehrt uns, dass das am ehesten gelingt, wenn ich etwas leiste, etwas vorzuweisen habe. Ich will den Ansprüchen anderer an mich und meinen eigenen genügen“, so Pfarrer Kalchreuter im Rahmen seiner Predigt zum Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer (Lukas 18, 9-14). „Aber Gott schaut nicht nach meinen Leistungen“, predigte er weiter, „Er sortiert mich nicht ein. Er schaut mich an, wie ich bin. Mit meinen Erfolgen und meinem Scheitern. Er ist Barmherzig und Gnädig.“ Kalchreuter verstehe das als Ermutigung, es Gott gleich zu tun. Barmherzig und wertschätzend auf die anderen und auf sich selbst zu schauen. „Wir sind nicht die Summe unserer Leistungen. Diese Einsicht ist gar nicht einfach in einer Gesellschaft, in der vor allem Leistung zählt. Wer nicht mithalten kann, gerät schnell unter die Räder.“ Umso wichtiger sei es daher, dass wir uns immer wieder daran erinnern ließen. In der Kirchengemeinde und auch sonst. Das mache die Tür zu einem anderen Leben auf.

Es folgten Grußworte von Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Birkert, Bürgermeister Adnan Shaikh, vom katholischen Pfarrer Alexander Brückmann sowie von Pfarrer Karsten Böhm aus der evangelischen Andreasgemeinde in Niederhöchstadt, der nach dem Weggang von Pfarrerehepaar Ihrig die Vakanzvertretung übernommen hatte.

„Ich wünsche ihnen, dass sie die drei Qualitäten, die sie heute bereits gezeigt haben, auch weiterhin kraftvoll für diese Gemeinde einsetzen können: Sie können gut predigen. Und sie haben heute schon Kraft und Handlungsoptionen dargestellt“, meinte Adnan Shaikh in seinem Grußwort. „Eschborn ist eine weltoffene Stadt. Und sie ist im positivsten Sinne ein Dorf, in dem man zusammen steht. Man belebt eine Gemeinde nicht alleine, sondern braucht das Vertrauen der Gemeinde, die hinter einem steht“, so Shaikh weiter. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie brauche es einen zupackenden Pfarrer, der es schaffe, das Leben wieder in die Gemeinde zurück zu holen.

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