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Solidarität

Montag: Kippa-Tag in Frankfurt

Gabriela Reff-KoesterVorländer hilft seinem Kollegen bei der Befestigung der Kippa am KopfKippatragen für Nichtjuden: theoretisch kein Problem, in Praxis fehlt die Übung.

Am Montag, 14. Mai, ist in Frankfurt am Main Kippa-Tag. Der Frankfurter Kirchendezernent Uwe Becker hat Frauen und Männer dazu aufgerufen, einen Tag lang die jüdische Kopfbedeckung Kippa zu tragen. Zentrale Veranstaltung auf dem Römerberg, anschließend Filmpremiere in der Evangelischen Akademie.

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Kippas können auch Mode sein. Chor mit Gitarrist Neue Evangelische Akademie am Römerberg Chor mit Gitarrist Kippas können auch Mode sein. Neue Evangelische Akademie am Römerberg Chor mit Gitarrist Kippas können auch Mode sein. Neue Evangelische Akademie am Römerberg Chor mit Gitarrist Kippas können auch Mode sein. Neue Evangelische Akademie am Römerberg

Die Aktion soll ein Zeichen der Solidarität darstellen als Antwort auf den Angriff am 17. April 2018 in Berlin auf einen Kippa tragenden Juden.

 

Redakteure im Selbstversuch

 

Mit der Kippa an einem normalen Tag in Frankfurt unterwegs – wie fühlt sich das an? Zwei Redakteure der Evangelischen Sonntags-Zeitung haben es kürzlich ausprobiert. Jens Bayer-Gimm und Martin Vorländer sind bei ihrem Selbstversuch nicht in brenzlige Situationen geraten. Aber ungewohnt war das Tragen der Kippot (so der Plural von Kippa) schon. Auch weil die beiden für die Frankfurter Passanten plötzlich ein Hingucker waren. Übrigens spricht aus jüdischer Sicht nichts dagegen, die Kippa zu tragen, wie Jalda Rebling, jüdische Kantorin in Berlin, gegenüber der Evangelischen Sonntags-Zeitung bestätigte.

„Zeig Gesicht und Kippa”, Montag, 14. Mai, 18 bis 19 Uhr auf dem Römerberg in Frankfurt.
Der 14. Mai ist der 70. Gründungstag des Staates Israel. 

Auf die Schnelle noch eine Kippa zu bekommen wird schwierig werden. Am ehesten noch über einen schnellen Internet-Händler, denn in der Frankfurter Kämmerei sind die Kippot bereits ausverkauft.

 

Filmpremiere

 

Ab 19.30 Uhr zeigt der Interreligiöse Chor Frankfurt (IRCF) zusammen mit der Evangelischen Akademie Frankfurt erstmals den Dokumentarfilm „Der Interreligiöse Chor Frankfurt am Main – Psalm 46“.

Dieter Reifarth, renommierter Filmemacher und Autor, hat den Chor im Herbst 2017 von der Probenarbeit bis zum öffentlichen Konzert mit Kamera und Mikrofon begleitet und so ein facettenreiches filmisches Portrait geschaffen.

Auf dem Programm dieses bundesweit einzigartigen Chors stand bei seinem zehnten „Tehillim – Psalmen im Gespräch“–Projekt der 46. Psalm in verschiedenen Vertonungen aus jüdischer und christlicher Tradition sowie eine Auftragskomposition mit muslimischer Textgrundlage. In Reifarths Film erläutern die musikalischen Leiter des IRCF (Bettina Strübel, evangelische Kantorin, und Daniel Kempin, jüdischer Kantor) ihren Ansatz der interreligiösen Chorarbeit, auch mitwirkende Sängerinnen und Sänger kommen zu Wort.

Der Filmpräsentation (48 Minuten) folgt ein Gespräch mit Dieter Reifarth, moderiert von Martin Vorländer (Ev. Medienhaus Frankfurt). Danach ist Raum für ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur und der Chorleitung.

Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt
14. Mai 2018, 19.30 bis 22.00 Uhr

Eintritt frei, Spenden für die Chorarbeit erbeten

 

 

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