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Seit 1. Juli im Dienst

Martin Barschke ist neuer Pfarrer der Paulusgemeinde Kelkheim

Nora HechlerPfarrer Martin BarschkePfarrer Martin Barschke

Martin Barschke ist seit 1. Juli Pfarrer der Paulusgemeinde in Kelkheim. Er hat dort eine halbe Stelle neben Pfarrerin Elisabeth Paulmann übernommen. Offiziell in seinen Dienst eingeführt wird er im Rahmen eines Gottesdienstes am 17. Juli um 16 Uhr durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp.

Der 54-Jährige war zuletzt zehn Jahre theologischer Vorstand des Evangelischen Vereins für Innere Mission in Frankfurt. Davor war er Leiter des Referats für Ambulante pflegerische Dienste beim Diakonischen Werk in Hessen und Nassau und verantwortete das Projekt „Zukunftssicherung der Diakoniestationen“ im Auftrag der Evangelischen Kirche und des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau.  Zuletzt als Gemeindepfarrer tätig war er seit 1998 in den Kirchengemeinden Cramberg und Habenscheid. In den acht Jahren dort absolvierte er ein Aufbaustudium zum Krankenhausbetriebswirt und war Vorstandsvorsitzender der Sozialstation Diez. Inzwischen lebt er bereits seit acht Jahren mit seiner Frau in Bad Soden, sie haben eine erwachsene Tochter.

„Eigentlich habe ich schon drei Berufe hinter mir. Die letzten 16 Jahre im Bereich Projekt- sowie Unternehmensleitung und zuvor als Gemeindepfarrer. Die Seelsorge hat mir immer großen Spaß gemacht und daher freue ich mich jetzt darauf, in den Verkündigungs- und Seelsorgedienst zurück zu kehren“, erzählt Barschke. Und das ganz bewusst zum Einstieg mit einer halben Stelle. Eventuell wird er seine übrige Kapazität in der Zukunft für wissenschaftliches Arbeiten nutzen. In der Paulusgemeinde hat er sich beworben, weil ihm der Ort Kelkheim und das Profil der Gemeinde sehr gut gefallen. „Ich habe in den Gesprächen eine religiöse Offenheit und eine Weltoffenheit der Kirchengemeinde gespürt, die mich sehr angesprochen hat. Ebenso wie das breit aufgestellte, musikalische Portfolio“, erklärt er. Wieder in den Gemeinde-Pfarrdienst zu wechseln, wird eine Umstellung für ihn. Ganz aus der Übung ist er jedoch nicht, da er in den letzten Jahren immer wieder Gottesdienste gehalten und Taufen oder Beerdigungen übernommen hat. Sein Start in Kelkheim war dann auch ein bisschen wie ein Sprung ins kalte Wasser: bis 30. Juni hat er noch in Frankfurt gearbeitet, am 1. Juli direkt mit der Urlaubsvertretung von Pfarrerin Paulmann begonnen. Seine erste Kasualhandlung, eine Beerdigung, erfolgte noch in seiner ersten Woche.

Eine seiner Leidenschaften, die er in der Paulusgemeinde einbringen möchte, ist die Spiritualität. „In der Begegnung mit anderen, der Natur und mit mir selbst, ob beim Pilgern, Fasten oder ähnlichem, geht noch einmal ein eigener Zugang zum Leben auf. Albert Schweitzer hat das als »Ehrfurcht vor dem Leben« bezeichnet. »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.« Die Frage ist: »Was nährt uns? Was unsere Seele?«“, so Barschke. Gerade durch die Corona-Pandemie würden sich derzeit viele Menschen fragen, was für sie jetzt eigentlich wichtig sei. „Es ist spannend, dass sie sich auf die Suche machen. Das Christentum ist ein riesiger Schatz, der dazu etwas beitragen kann“, ergänzt er. „Die Auseinandersetzung mit biblischen Texten ist für meine Spiritualität sehr wichtig. Insofern bin ich evangelischer Pfarrer durch und durch. Der griechische Philosoph Heraklit hat gesagt: »Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben. Wir sind es und wir sind es nicht.« Jedes Mal, wenn ich einen Text noch einmal lese, enthält er eine neue Botschaft, einen neuen Zugang. Das fasziniert mich ungeheuer“, betont er.

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