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„Lust auf Gemeinde“ - Zukunftskonferenz des Dekanats Kronberg

Nora HechlerDas Dekanat Kronberg traf sich am 21. April in der Paulusgemeinde in Kelkheim unter dem Titel „Lust auf Gemeinde“ zu einer „Zukunftskonferenz“.Zukunftskonferenz des Dekanats Kronberg in Kelkheim

Das Dekanat Kronberg traf sich am vergangenen Wochenende in Kelkheim unter dem Titel „Lust auf Gemeinde“ zu einer „Zukunftskonferenz“. In ihr haben die Mitglieder der Dekanatssynode gemeinsam mit den Kirchenvorstandsvorsitzenden über die Gestaltung der evangelischen Kirche in der Region nachgedacht.

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Das Dekanat Kronberg traf sich am 21. April in der Paulusgemeinde in Kelkheim unter dem Titel „Lust auf Gemeinde“ zu einer „Zukunftskonferenz“. Das Dekanat Kronberg traf sich am 21. April in der Paulusgemeinde in Kelkheim unter dem Titel „Lust auf Gemeinde“ zu einer „Zukunftskonferenz“. Das Dekanat Kronberg traf sich am 21. April in der Paulusgemeinde in Kelkheim unter dem Titel „Lust auf Gemeinde“ zu einer „Zukunftskonferenz“.

 

Im gesamten Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) müssen aufgrund fehlenden Pfarrernachwuchses in den nächsten Jahren Pfarrstellen reduziert werden. Im Dekanat Kronberg sind es nach Beschluss der Landessynode 3,5 Pfarrstellen, die zwischen 2020 und 2024 abgebaut werden. Wo diese Stellen im Gemeinde-Pfarrdienst entfallen, muss die Dekanatssynode bis spätestens zum 31. Dezember 2019 entscheiden.

Peter Ruf, Präses des Dekanats Kronberg, erklärte bei seiner Begrüßung, dass es dem Dekanat vor diesem Hintergrund wichtig sei, Möglichkeiten der Kooperationen über die Grenzen der Gemeinden hinaus aufzuzeigen und gemeinsam zu erarbeiten. Wesentlich sei dabei, dass die Identifikation mit der Gemeinde vor Ort erhalten bleibe. Nach der Begrüßung begann die Veranstaltung mit einem Abendmahls-Gottesdienst.

Moderiert von einer Beraterin und einem Berater des Instituts für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision in der EKHN, tauschten die Teilnehmer der Tagung sich anschließend in verschiedenen Workshop-Phasen über bewährte Formen der Zusammenarbeit aus und entwickelten gemeinsam neue Ideen. Begonnen wurde bei den „Wurzeln“: in Kleingruppen wurden die Fragen „Wofür brennt mein Herz in Hinblick auf Kirche im Dekanat?“, „Was schmerzt mich an der Kirche?“ und „Welche Botschaft wollen wir als evangelische Kirche im Dekanat in unsere Welt schicken?“ diskutiert und beantwortet. Als Antwort auf die Frage, wofür ihr Herz brennt, wurde häufig die Kinder- und Jugendarbeit, Kirchenmusik und Seelsorge genannt – aber auch die Gemeinde an sich als lebendige Glaubensgemeinschaft und das Weitertragen des Evangeliums unter die Menschen. Zu dem, was schmerzt, zählen zu viele Verwaltungsaufgaben, eine zu enge Personaldecke und eine daraus resultierende Überlastung der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter, aber auch generell die fehlende Präsenz der Kirche in der Gesellschaft und die leeren Kirchenbänke.

Weiter ging es in der nächsten Workshop-Phase mit der Erarbeitung des „Stammes“, der „Schätze, die uns verbinden“. Die Teilnehmer trugen Aktivitäten und Angebote aus ihren Gemeinden zusammen. Die „Baumkrone“ bildeten schließlich die Ideen, die im Hinblick auf mögliche Kooperationsformen in den Gruppen entwickelt wurden. Viele Möglichkeiten offenbarten sich bereits beim Nebeneinanderstellen und Austauschen der verschiedenen Gemeindeangebote – sei es im Bereich der Kirchenmusik, der Kinder- und Jugendarbeit oder bei besonderen Gottesdienstformen oder Kultur- und Freizeitangeboten. Im Rahmen einer freien Themenwahl konnten die Teilnehmer außerdem selbst Themen einbringen, die anschließend diskutiert wurden – dabei kamen auch Bereiche zur Sprache, die im Alltag der Gemeindearbeit „unter den Nägeln brennen“ wie etwa die fehlende Zeit für geistliche Themen, die Zukunft der Kindertagesstätten oder der auf lange Sicht fehlende Pfarrernachwuchs. Zu allen Themen und Aspekten fand ein reger Austausch untereinander statt, die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, einen Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinde hinaus zu werfen und über mögliche Kooperationsformen nachzudenken. 

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