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Immer noch mehr als 50 Prozent weniger als vor der Pandemie

Kollekten für „Brot für die Welt“ wieder angestiegen

© Emtiaz Ahmed Dulu / Brot für die WeltBrot für die Welt-Projekt in BangladeschAklima Begum pflanzt Reissetzlinge auf ihrem eigenen Land in Charlathimara, Bangladesch. Durch den Projektpartner Christian Commission for Development in Bangladesh (CCDB) erhalten die Menschen, welche von Wirbelstürmen und Flutwellen bedroht sind, salzresistentes Saatgut sowie Material zur Kompostherstellung und Regenwassertanks.

Die Kirchenbesucherinnen und –besucher im Evangelischen Dekanat Kronberg haben im vergangenen Jahr wieder mehr Kollekten für das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ in die Klingelbeutel gelegt. Dennoch sind es immer noch mehr als 50 Prozent weniger als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Das geht aus der Jahresbilanz des Hilfswerks für 2021 hervor.

© Karin Schermbrucker/Brot für die WeltBrot für die Welt-Projekt in SimbabweFamilie Dirani lebt in Nyanyadzi an der Ostgrenze Simbabwes. Die Region hat eine schwere Dürre erlebt und ist vom Klimawandel so stark betroffen, dass große Verluste bei der Ernte und dem Viehbestand drohen. Der Projektpartner Towards Sustainable Use of Resources Organisation (TSURO) untersützt die Kleinbauern mit Saatgutpaketen und Workshops zu nachhaltiger Landwirtschaft.

Aus dem Gebiet der gesamten Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat „Brot für die Welt“ 4.418.233 Euro an Spenden und Kollekten (davon 575.925,29 Euro Kollekten) erhalten. Das ist ein Minus von mehr als 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis erklärt sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten 2020 eingeflossen sind, die in vielen Bundesländern aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurden.

Die Kollekten aus den Dekanaten im Jahr 2021 hingegen beliefen sich auf 900.816,14 Euro. Die Kirchenbesucherinnen und –besucher im Dekanat Kronberg sind mit insgesamt 43.719,93 Euro am Ergebnis ihrer Landeskirche beteiligt. Sie legten an Erntedank 7.083,59 Euro in die Kollektenkasse. An Heiligabend waren es 36.636,34 Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 63%. Die Kollekten fallen jedoch nach wie vor spürbar geringer aus als in den Jahren vor der Pandemie. 2019 waren noch mehr als 91.000 Euro Kollekte an beiden kirchlichen Festen eingegangen.

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von „Brot für die Welt“ im vergangenen Jahr mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Millionen Euro).

Neu bewilligt wurden dem Hilfswerk im vergangenen Jahr 646 Projekte. Afrika steht mit 94,19 Millionen Euro und 216 neuen Projekten an der Spitze der Bewilligungssumme. Asien ist mit 202 neuen Projekten weitere Schwerpunktregion. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen und die Zivilgesellschaft vor Ort stärken. Viele Projektpartner haben wie schon im Jahr 2020 ihre Maßnahmen coronabedingt angepasst. Für den größten Teil der Weltbevölkerung greifen keine staatlichen Schutzmaßnahmen bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und Armut. Die Folgen der Pandemie sind in Afrika verheerend. Mit Unterstützung von Brot für die Welt wurden Impf- und Aufklärungskampagnen durchgeführt sowie die Ausstattung von Gesundheitszentren verbessert. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie benötigt „Brot für die Welt“ daher dringend Unterstützung.

Spendenkonto: Brot für die Welt, IBAN: DE10100610060500500500, BIC: GENODED1KDB, Bank für Kirche und Diakonie. Mehr Informationen zur Arbeit des Hilfswerks unter www.brot-fuer-die-welt.de

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