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Pfarrerin Petermann seit einem Jahr in der Gemeinde

Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert 60-jähriges Bestehen

Nora HechlerDie Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Mitglieder des Kirchenvorstands mit Pfarrerin Ina Petermann.Mitglieder des Kirchenvorstands mit Pfarrerin Ina Petermann (2.v.r.)

Die Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Höhepunkt des Jubiläums wird ein Festgottesdienst am 23. September um 10 Uhr mit anschließendem Gemeindefest sein.

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Die Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Atempause-Gottesdienst mit Irith Gabriely am 2. September. Die Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Das Gemeindehaus bei seiner Einweihung im Juni 1962. Die Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Foto der Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum im März 1961 mit dem damaligen Dekan Werner Knaus. Die Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Foto der Kindermusical-Probe. Die Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Mitglieder des Kirchenvorstands mit Pfarrerin Ina Petermann. Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt feiert 60-jähriges Bestehen. Das Gemeindehaus mit Kirchraum.

 

Bis 1945 waren die meisten Einwohner Oberhöchstadts katholisch. Erst durch den Zuzug neuer Bürger wuchs die Zahl der Evangelischen bis 1957 schnell auf 1.000 – hinzu kamen Bewohner des Altenheims Hohenwald und der nebenan gelegenen Flüchtlingsunterkunft. Zunächst gehörten die evangelischen Christen aus Oberhöchstadt zur Kirchengemeinde St. Johann. Am 1. Oktober 1958 wurde schließlich die selbständige Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstadt gegründet, das neu gebaute Gemeindehaus mit Kirchraum in der Albert-Schweitzer-Straße wurde 1962 eingeweiht.

Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums war ein „Atempausegottesdienst“ am 2. September mit dem Thema „Fremde – Heimat – Kirche“. „Das passt auch zur Geschichte dieser Kirchengemeinde, denn die nach dem Krieg neu zugezogenen Gemeindeglieder waren ja erst einmal auch Fremde, die überwiegend aus Schlesien Oberschlesien kamen“, erklärt Ina Petermann, „wir haben den Gottesdienst auch genutzt, um ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel ging es um die Frage, ob die Kirche hier vor Ort eine Heimat geworden ist“.

Der Festgottesdienst am 23. September wird musikalisch gestaltet vom „Jubilate-Chor“ der Gemeinde und dem Bläser-Ensemble „Schönberg Brass“, die Predigt wird Ina Petermann halten. Beim anschließenden Gemeindefest wird es neben einem Erzählcafé mit Gemeindegliedern, die schon seit der Gründung der Gemeinde dabei sind, eine Aufführung des Kindermusicals „Kunterbunt“ geben, das im Rahmen einer Kindersingwoche in den Schulferien von Kindern aus der Gemeinde und Konfirmanden einstudiert wurde. Anlässlich des Gemeindejubiläums ist außerdem ein Benefizkonzert des „Neuen Orchesters Kronberg“ geplant.

„Auch für mich ist das Jubiläum die Chance, zu zeigen, dass hier jetzt eine Pfarrerin ist“, so Ina Petermann. Vor genau einem Jahr kam die Pfarrerin aus Büdingen, um die Pfarrstelle in Oberhöchstadt zu übernehmen. Ihr Fazit nach dem ersten Jahr: „Es bewegt sich etwas hier in der Gemeinde, aber es ist noch Aufbau nötig und die Gemeindeglieder sind noch etwas zurückhaltend. Aber wir haben jetzt zum ersten Mal eine kleine Konfirmandengruppe und versuchen neben dem Kindergottesdienst andere Angebote für Kinder- und Jugendliche zu machen.“ Zum Beispiel hat sie die frisch Konfirmierten des letzten Jahrgangs mehrmals eingeladen und neben der sehr gut angenommenen Kindersingwoche hat die Gemeinde ein gemeinsames Ostereiermalen angeboten, zu dem viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern kamen. Die Kirchenmusik hat nicht nur durch das Musical-Projekt einen Aufschwung erfahren: auch der Jubilate-Chor der Gemeinde konnte unter der neuen Leitung von Barbara Müller neue Mitglieder gewinnen.

„Insgesamt sind wir also auf einem guten Weg“, resümiert sie. Ein weiterer Beitrag zum Gemeindeaufbau ist für sie die attraktivere Gestaltung des Kirchraums. Als Neuerung wird die Gemeinde beim Festgottesdienst ein neues Gestell für das Taufbecken präsentieren, das der Holzkünstler Marc Zimmerhackl gestaltet hat. Weitere Verschönerungen wie neue Paramente wurden ebenfalls bereits angedacht. Wünschenswert fände Ina Petermann auch ein zusätzliches künstlerisches Objekt als Blickfang und Gestaltungselement im sehr schlicht gehaltenen Kirchraum. Anlässlich des Jubiläums hat der Kirchenvorstand zudem einen Aufruf gestartet, um einen neuen Namen für die Gemeinde zu finden. Jeder darf seine Vorschläge einreichen, die dann im Rahmen der 60-Jahr-Feier ausgewertet werden. Denn als einzige Kirchengemeinde in Kronberg trägt die Oberhöchstädter Gemeinde nur den Ortsnamen und ist nicht wie sonst üblich nach einem Evangelisten, einer biblischen Person oder einer Gestalt aus der Kirchengeschichte oder dem Heiligenkalender benannt.

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