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Auswirkungen der Corona-Pandemie

Dramatischer Rückgang der Kollekten für „Brot für die Welt“

© Christoph Püschner/Brot für die WeltDie Brot für die Welt-Partnerorganisation SIGA ermöglicht Kindern in Sierra Leone den SchulbesuchDie Brot für die Welt-Partnerorganisation SIGA ermöglicht Kindern in Sierra Leone den Schulbesuch

Die aufgrund der Corona-Auflagen deutlich eingeschränkten Gottesdienstbesuche haben im vergangenen Jahr – vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit – zu deutlich geringeren Kollekten für das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ geführt. Das geht aus dessen Jahresbilanz für 2020 hervor.

Im Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gab es zwar ein deutliches Spendenplus gegenüber dem Vorjahr. Das liegt aber vor allem daran, dass in dieses Jahresergebnis Kollekten aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 mit einbezogen wurden. Sieht man sich hingegen nur die Kollekten an Erntedank und Heiligabend an – zeichnet sich für die Kirchengemeinden im Dekanat Kronberg ein äußerst dramatischer Rückgang ab. Während im Jahr 2019 noch mehr als 91.000 Euro Kollekte an beiden kirchlichen Festen eingingen, waren es 2020 nur 26.753,40 Euro (5.273,54 Euro an Erntedank, 21.479,86 Euro an Heiligabend).

Aktuell fördert das evangelische Hilfswerk weltweit rund 1.800 Projekte in fast 90 Ländern. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist „Brot für die Welt“ noch verstärkter auf Spenden angewiesen. Denn besonders in Armut lebende Menschen leiden sehr unter den Auswirkungen der Pandemie. Und das nicht nur aufgrund der schlechten Gesundheitsversorgung. Viele Projektpartner haben ihre Maßnahmen daraufhin angepasst. Sie haben Aufklärungsprogramme über Covid 19 und Hygienemaßnahmen gestartet sowie zusätzliche Hilfsprogramme aufgesetzt: etwa für Kinder, die wegen der Lockdowns nicht mehr in die Schule gehen konnten und auch kein Schulessen mehr bekamen oder für Tagelöhner und Straßenverkäuferinnen, die ihre Einkommensmöglichkeiten verloren haben.

Spendenkonto: Brot für die Welt, IBAN: DE10100610060500500500, BIC: GENODED1KDB, Bank für Kirche und Diakonie.

Mehr Informationen zur Arbeit des Hilfswerks unter www.brot-fuer-die-welt.de

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