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Dekanat Kronberg

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Aufmunternde Worte von Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp

M. ReußDekan Dr. Martin Fedler-RauppDekan Dr. Martin Fedler-Raupp

Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp sendet in den Zeiten der Corona-Krise Worte des Zuspruchs an alle Menschen im Dekanat Kronberg.

Liebe Schwestern und Brüder im Dekanat Kronberg,

sind Sie gut durch das Wochenende gekommen? Mehrere Gottesdienste konnte ich gestern per Stream, im Radio oder am Fernseher mitfeiern. Die Morgenfeier der Öffentlichkeitsbeauftragten der Bayerischen Landeskirche, Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen, im Bayerischen Rundfunk (BR 1) hat mich besonders berührt. Wenn Sie diese nachhören wollen, folgen Sie dem Link: BR Beitrag 

Pfarrer Ramus Bertram und sein Team haben gestern mit dem sublan-Projekt viele Menschen erreicht. Ein besonderes Highlight war das Hauskonzert bei unserer Dekanatskantorin Katharina Bereiter. Mehr als 250 virtuelle Gäste haben dieses Hauskonzert live mitverfolgt, bis zu 160 Menschen haben sich durch ihre Auswahl von Liedern direkt beteiligt. Nähe und Intensität der Musik und des Austauschs hat mich sehr berührt. Vielen Dank allen, die das möglich gemacht haben!

Die sublan-Gottesdienste, Andachten und Konzerte können Sie hier noch einmal anschauen: www.sublan.tv/gottesdienste Die nächsten sublan-Gottesdienste aus dem Dekanat Kronberg werden am kommenden Sonntag (29.3.) aus der Auferstehungsgemeinde Krifteö (10 Uhr) und der Kirchengemeinde Liederbach (11 Uhr) übertragen.

Während Politik und Medizin unseren Bewegungsraum notwendigerweise einschränken, weiten Herrnhuter Losung und Lehrtext heute den Blick: „Herr, du bist´s allein, du hast gemacht den Himmel und aller Himmel Himmel mit ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meer und alles, was darinnen ist.“ (Neh 9,6) – „Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.“ (Apg 14,17)

Die Israeliten bringen ihr Bußgebet vor Gott, „in Säcke gehüllt und mit Erde auf den Häuptern“. Nach dem Bußgebet fordern die Leviten das Volk auf, aufzustehen und Gott zu loben. Sie führen den Menschen vor Augen, was für ein Gott der Gott Israels ist: Der Schöpfer des Himmels und der Erde. Es ist der Gott, auf den auch Paul Gerhardt angesichts der Zerstörungen des dreißigjährigen Krieges weist: „Geh aus, mein Herz und suche Freud … an deines Gottes Gaben.“ Unser Gott, so erinnert uns die Losung, hat diese Welt mit allem, was wir in ihr erleben und erleiden, erschaffen. Er erhält seine Schöpfung  - auch in Zeiten von Krankheit und Seuchen. Er erhält auch dich und mich, hier und heute. – Barnabas und Paulus ermahnen die Menschen in Lystra, sie nicht mit diesem Gott zu verwechseln. Während die Apostel „auch sterbliche Menschen“ wir alle anderen sind, ist Gott allein der Schöpfer und Erhalter der Welt und des Lebens. In schwerer Zeit öffnet der Lehrtext den Horizont: Erinnert euch an die fruchtbaren Zeiten, die euch Gott schon geschenkt hat. Denkt daran, wie er euch auch hier und heute ernährt. Und hört nicht damit auf, euch an den guten Gaben eures Gottes zu freuen.

Ihnen wünsche ich in allen Anstrengungen und Belastungen dieser Zeit, dass Gottes Heiliger Geist auch Ihren Horizont öffnet.

Gott segne Sie und Ihre Lieben,

bleiben Sie gesund (und bleiben Sie zuhause),

Ihr

Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp

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