Besuchsdienst - Dekanat Kronberg

Dekanat Kronberg

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Ausbildung in der Besuchsseelsorge

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Wer andere Menschen seelsorgerisch begleiten will, kann dies ab 7. Oktober 2014 in einer Ausbildung in der Besuchs-Seelsorge lernen. Die Kursabende schaffen innerhalb von sechs Monaten die Grundlage für seelsorgerische Besuche verschiedener Art. Die fundierte Ausbildung befähige in besonderer Weise für Besuche im Krankenhaus, aber auch an anderen Orten, und sie bringe zugleich auch einen persönlichen Gewinn für die Teilnehmer, verspricht Krankenhausseelsorger Thomas Wohlert, der auch Gemeindepfarrer in Kronberg ist. In den letzten Jahren hat er bereits mehr als 40 Menschen ausgebildet, die Menschen besuchen und ihre Erfahrungen regelmäßig in der Gruppe austauschen.

Die Kursabende sind 14-tägig dienstags von 18.15 bis 20.30 Uhr im Haus der Kirche in Bad Soden, Händelstr. 52. Interessenten sollen sich möglichst frühzeitig mit dem Ausbildungsleiter in Verbindung setzen, da die Interessenten erfahrungsgemäß mancherlei Fragen haben und die Anzahl der Plätze eine bestimmte Zahl nicht übersteigen soll. Abgeschlossen wird die Ausbildung am 24.3.2015. Sie hat einen eher symbolischen Preis von 50 Euro. Anmeldeschluss ist am 19.9.2014.

Zu den Inhalten des Kurses gehören Themen wie Gesprächsführung, Kranksein und Gesundsein sowie unterschiedliche Seelsorgekonzepte. Die Teilnehmer lernen den eigenen Glauben und den Glauben anderer besser kennen und lernen die Welt der Krankenpflege besser verstehen. Sie beschäftigen sich mit den  religiösen Bedürfnissen und fragen nach der Bedeutung des Glaubens für Kranke und Genesende. Neben das freie Gespräch treten theoretische Einführungen und praktische Übungen.

Zum Lernen in der Gruppe kommt ein Praktikum mit Besuchen in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises. Wohlert betont die enge und gute Zusammenarbeit: „Die Kliniken haben ein echtes Interesse daran, dass Menschen im Krankenhaus besucht werden.“ Die dort tätigen Klinikseelsorger würden die ehrenamtlichen Besuchsseelsorger insbesondere im Praktikum und in der Startphase begleiten. Jedem Besuchsseelsorger würde ein Mentor zugewisen, der passende Patienten für einen Besuch empfehle.

Die Ausbildung setzt psychische und körperliche Stabilität voraus. Regelmäßige Gespräche in der Ausbildungsgruppe und Einzelgespräche begleiten die seelsorgerische Tätigkeit während des Praktikums. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung wird geschärft, eigene Begabungen werden bewusst und können zur Geltung gebracht werden. Am Ende des Kurses wird in einem Gespräch geklärt, ob und in welchem Umfang die Mitarbeit in der Seelsorge geschehen kann.

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Kontakt

Pfarrer Thomas WohlertPfarrer Thomas Wohlert

Pfarrer Thomas Wohlert
Kronberg
Tel. 069 4980905
E-Mail

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