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Positionspapier 2017

Perspektive wechseln: Diakonie Hessen veröffentlicht sozialpolitische Positionen

flickr/Metropolico.org

Die Diakonie Hessen bezieht in einer neuen Broschüre Stellung zu sozialpolitischen Themen. Unter dem Titel „Die Perspektive wechseln. Positionen 2017“ geht es um Menschen, die von Armut und Ausgrenzung betroffen sind, und um deren gesellschaftliche und politische Akzeptanz. Unter anderem geht es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, den Zugang zu Integrationskursen und Arbeit für geflüchtete Menschen von Anfang an.

Diakonie Hessen

„Wir treten für die Menschen ein, die von Armut und Ausgrenzung betroffen sind. Wir verdeutlichen ihre Sorgen und Bedürfnisse. Wir kämpfen für deren gesellschaftliche und politische Akzeptanz. Dazu haben wir die Positionen der Diakonie Hessen formuliert“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zur Präsentation der Broschüre.

Im Vordergrund des Positionspapiers stehen die Themen gesellschaftliche Ungleichheit, Bildung, Teilhabe und Wohnen. Rühl: „Die Qualität unserer Gesellschaft misst sich an der Beteiligung und Mitwirkungsmöglichkeit gerade der Armen und Schwachen. Hier sehen wir in Hessen einen Nachholbedarf. Diesen stoßen wir mit unseren Themen an.“ Neben einer systematischen Politik der Armutsvermeidung und -bekämpfung fordert die Diakonie Hessen etwa ein Landesprogramm für Schulsozialarbeit und einheitliche Standards in der hessischen Kindertagesbetreuung.

Wohnraum muss bezahlbar sein

Gezielt setzt sich die Diakonie Hessen auch für gemeinnützigen, unbürokratisch geschaffenen und bezahlbaren Wohnraum ein. Horst Rühl: „Gerade in Ballungszentren muss mehr Wohnraum geschaffen werden, der die Bedürfnisse benachteiligter Menschen berücksichtigt.“ Dabei gehörten auch die Menschen in den Blick, die durch die Gesellschaft an der Teilhabe behindert würden. Für diese Gruppe der sogenannten behinderten Menschen müsse der barrierefreie soziale Wohnungsbau neu und nachhaltig belebt und mietrechtlich flankiert werden. Quartierskonzepte zur Vernetzung aller gesellschaftlichen Akteure vor Ort, generationsübergreifende Treffpunkte und Wohngemeinschaften für Menschen mit demenziellen Veränderungen seien Bausteine für ein solches Wohnumfeld. „Es geht darum, die Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und das Gemeinwesen zu stärken“, sagt Rühl.

Politik und Gesellschaft sind gefordert

Weitere Forderungen sind die schlüssige Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sowie der Zugang zu Integrationskursen und Arbeit für alle geflüchteten Menschen von Anfang an. Rühl: „Wir geben mit unseren Positionen und Forderungen einen Anstoß. Jetzt sind Gesellschaft und Politik gefordert.“

Bestellungen an Isabell Kosek: isabell.kosek@diakonie-hessen.de

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