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Julia Martin seit 15. April im Dienst

Neue Gemeindepädagogin in Schwalbach

Nora HechlerJulia Martin ist neue Gemeindepädagogin in der Friedenskirchengemeinde SchwalbachJulia Martin

Seit 15. April 2017 ist Julia Martin die neue Gemeindepädagogin in der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in Schwalbach, ihre offizielle Einführung erfolgte am 23. Juni im Rahmen eines Gottesdienstes in der Friedenskirche.

Zuletzt war die 26-Jährige als sozialpädagogische Fachkraft in einem integrativen Kindergarten in ihrem Wohnort Neu-Anspach tätig. Zudem arbeitete sie in dem heilpädagogischen Kinderheim Vincenzhaus in Hofheim während ihres Studiums in der Sozialpädagogischen Einzelfallhilfe und nach ihrem Abschluss als hauptamtliche Mitarbeiterin in der Diagnose- und Therapiegruppe mit Kindern und Jugendlichen.

Julia Martin hat Soziale Arbeit an der FH Frankfurt studiert und im Sommer 2014 mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Derzeit absolviert sie außerdem ihr gemeindepädagogisches Zertifikat an der Evangelischen Hochschule Darmstadt. „Mir war schon immer klar, dass ich im sozialen Bereich arbeiten möchte. Das hat schon früh mit Babysitten angefangen, später war ich dann auch als Kindermädchen tätig und habe unter anderem eine Freizeit der Jugend im Dekanat Kronberg als Teamerin begleitet“, erklärt sie ihre Berufswahl.

Im Rahmen ihrer neuen Tätigkeit in der Friedenskirchengemeinde wird sie den jeweils montags und mittwochs von 16 bis 19.30 Uhr im städtischen Auftrag stattfindenden Jugendtreff für 12 bis17-Jährige öffnen sowie gemeinsam mit Pfarrerin Birgit Reyher den Konfirmandenunterricht gestalten.

„Ich hoffe, dass ich die neuen Konfirmanden für die Jugendarbeit motivieren kann. Ich habe selbst natürlich schon Ideen, welche Angebote ich gerne machen möchte. Noch besser fände ich es allerdings, wenn Jugendliche selbst mit Wünschen und Anregungen auf mich zukämen. Gemeinsame Aktivitäten sind mir besonders wichtig – der Jugendtreff sollte nicht nur ein Dach über dem Kopf sein, sondern ein gemeinsames Miteinander bieten“, so Martin, „angefangen damit, dass wir den Jugendraum zusammen neu gestaltet könnten“. Da im Moment vorwiegend Jungen zum Jugendtreff kommen, möchte sie unbedingt auch Aktivitäten für Mädchen anbieten, zum Beispiel einen Koch-AG oder einen Tanz-Workshop. Über Angebote für jüngere Kinder denkt sie ebenfalls nach. Vorstellen kann sie sich auch Kooperationen mit anderen, umliegenden Kirchengemeinden. „Ich habe diesen Job gewählt, weil ich die Hoffnung habe, die Gemeinschaft hier in der Gemeinde und im Dekanat noch einmal mehr leben und erleben zu können. Und ich möchte mit meiner Arbeit Leben hier in die Gemeinde bringen“, erzählt sie.

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