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„Schatzkästchen des Lebens“ noch bis 6. Oktober im Landratsamt Hofheim

Ausstellung „Was bleibt.“ offiziell eröffnet

Nora HechlerDie Vernissage der Ausstellug "Was bleibt." im Landratsamt Hofheim.

Vergangene Woche wurde die Ausstellung „Was bleibt.“ im Landratsamt Hofheim offiziell eröffnet. Unter dem Thema „Schatzkästchen des Lebens“ zeigt sie Erinnerungsstücke und regt dazu an, über eigene Erinnerungen und das, was bleiben soll, nachzudenken.

Nora HechlerDekan Dr. Martin Fedler-Raupp bei der Einführung in die Ausstellung "Was bleibt" im Landratsamt Hofheim.Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp

Präsentiert wird die Ausstellung vom Evangelischen Dekanat Kronberg. Als Rahmenprogramm gibt es Vorträge, die Impulse zu wichtigen Themen wie Gestaltung des endlichen Lebens, weitergeben, schenken, stiften und vererben geben können. Dr. Gabriele Stahl, ehrenamtliche Koordinatorin der Ausstellung „Was bleibt.“ für das Dekanat Kronberg, ermunterte die Besucher der Vernissage, über die eigenen „Schatzkästchen des Lebens“, die erhalten bleiben sollen, nachzudenken und wies im Hinblick auf bleibende Werte auf die Stiftungen in den Kirchengemeinden der Region hin, mit denen etwas Dauerhaftes gefördert werden kann.

Hausherr und Landrat Michael Cyriax wünschte sich im Rahmen seines Grußwortes, dass das gute Miteinander bleibt. Dass Menschen, die Hilfe benötigen, weiterhin Unterstützung bekommen. Mithilfe vieler Partner wie der Kirchen und geschaffener Netzwerke sei das dankenswerter Weise möglich. Das erhoffe er sich auch für die Zukunft. Anschließend führte Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp unter der Überschrift „Rolle der Kirche in verschiedenen Lebensphasen“ in das Thema der Ausstellung ein. Er führte aus, wie Kirche die Menschen in allen Phasen ihres Lebens begleitet: angefangen bei der Taufe als Beginn des christlichen Lebens, über die religiöse Erziehung und Bildung in den evangelischen Kindertagesstätten sowie im Religions- und Konfirmandenunterricht, bis hin zum Erwachsenalter durch Beratungs- und Seelsorgeangebote in allen Lebensphasen und –situationen.

Danach gab es einen Vortrag von Ernst Boltner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe des St. Elisabeth-Verein Marburg e.V., unter dem Titel „Pflege und Altenhilfe – Gestaltung des Lebens in verschiedenen Zeiten“. Angesichts der demographischen Veränderungen der letzten Jahre und dem Wegfall bisheriger familiärer Versorgungsstrukturen erörtere er die besonderen Herausforderungen für die Altenhilfe und stellte erfolgreiche neue Konzepte für das Leben im Alter vor.

Am 4. Oktober um 18.00 Uhr folgt ein Vortrag zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht von Danila Hubloher, Patientenberatung bei der Verbraucherzentrale Hessen e.V. Durch Unfall, Alter oder eine Krankheit kann theoretisch jeder Mensch in die Lage kommen, nicht mehr selbstständig Entscheidungen zu treffen und für sich selbst handeln zu können. Für diesen Fall kann man Vorsorge treffen, indem man eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung erstellt. Darum geht es in diesem Vortrag. In einer Patientenverfügung legt man für zukünftige medizinische Situationen fest, welche Behandlungen man wünscht oder nicht wünscht; während man in einer Vorsorgevollmacht festlegt, wer berechtigt ist, im Namen des Vollmachtgebers zu entscheiden und zu handeln, wenn dieser dazu nicht mehr in der Lage ist. Daniela Hubloher wird unter anderem ausführen, was bei beiden Verfügungen inhaltlich und formal zu beachten ist, damit zum Beispiel die Vorgaben in der Patientenverfügung möglichst verbindlich sind.

Daneben gibt es im Rahmen der Ausstellung an mehreren Nachmittagen musikalische Programmpunkte. Täglich um 14 Uhr findet zudem eine Einführung in die Ausstellung statt. Der Eintritt ist frei, zu sehen ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Landratsamtes Mo.-Mi. 7.30-16.30, Do. 7.30-18, Fr. 7.30-13.30 Uhr. Adresse: Landratsamt Hofheim, Am Kreishaus 1-5, 65719 Hofheim.

Das Projekt und die Ausstellung „Was bleibt.“ wurden von der Evangelischen Landeskirche in Baden und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V. konzipiert, das Dekanat Kronberg zeigt sie erstmals in Hessen. Mehr zum Konzept finden Sie im Internet unter www.was-bleibt.de.

Den Flyer zur Austellung mit allen Informationen können Sie hier herunterladen:

Flyer "Was bleibt."

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